Die Lebenslügen der Grünen

von Markus Gärtner

 

Seit die Grünen bei der Wahl am 26. Mai so viele Stimmen erhielten und zur zweitstärksten Partei in Deutschland aufstiegen, erliegt das ganze Land einem Rausch grüner Themen. Der Klimaschutz steht ganz oben. Kaum waren die Stimmen der Wähler ausgezählt, wurden in der CDU Forderungen wie die des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans laut. Er verlangte ein Umdenken beim Klimaschutz, seine Partei habe im Wahlkampf „nicht die richtigen Antworten“ gegeben. Die Bayern-SPD fand selbst in der Schockstarre nach dem schmählichen Bundesergebnis von 15% noch grüne Worte. Sie verlangte umgehend, ein neues Klimaschutzgesetz zur Bedingung für den Fortbestand der GroKo zu machen. Während von den siechenden Ex-Volksparteien solche Verlautbarungen kamen, feierten die Mainstream-Medien frenetisch die Grünen. Plötzlich war Robert Habeck ein „Kanzlerkandidat.“

In all dem Jubel geht unter, dass die Grünen für einige der größten Lebenslügen hierzulande verantwortlich sind. Sie sind eine treibende Kraft bei der Energiewende, die laut Jürgen Trittin einen durchschnittlichen Haushalt in Deutschland etwa eine Kugel Eis pro Monat kosten sollte, aber zu den höchsten Energiepreisen auf dem Kontinent führte, ohne dass die Klimaziele erreicht wurden. Ganz nebenbei führt die Migrationspolitik, wie sie die Grünen propagieren, dazu, dass Millionen von Menschen aus dem warmen Süden in den kalten Norden der Erdkugel verlegt werden, wo sie Heizung brauchen, Autos fahren und auf energie-intensive Weise mobil werden.

Die Grünen als Schergen renditebesessener Globalisten

Die Grünen sind – ohne in Berlin an der Regierung beteiligt zu sein – auch eine der treibenden Kräfte der umfangreichen Migration. Mit der Forderung nach offenen Grenzen und massiver Migration machen sich die Grünen zum Büttel der rendite-besessenen Globalisten, die nach der Freizügigkeit für Waren und Kapital auch die schrankenlose Mobilität für Menschen überall auf dem Globus wollen. Für die Neoliberalen und die Renditejäger sind die vielen Migranten, die ins Land strömen, eine industrielle Reserve-Armee, die in den unteren Lohngruppen den Verteilungskampf verschärft, den Markt für prekäre Arbeit expandiert und den letzten großen Abschnitt der Globalisierung nach Deutschland importiert. Jetzt müssen sie Produktion nicht einmal mehr nach China oder Indien verlagern, sie werden künftig genügend billige – und willige – Arbeitskräfte hierzulande finden.


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Hervorragendes Geschäft für angelsächsische Hedgefonds

Mehr noch: der starke Zustrom von Migranten lässt die Nachfrage nach Mietwohnungen in die Höhe schießen. Höhere Mieten bedeuten höhere Lasten für eine unbekannte Zahl mittelständischer Familien, die sich die Ballungsräume nicht mehr leisten können. In den Reihen der Grünen hält man Enteignungen für eine Lösung des Problems. Doch die Migrationspolitik, die diese Partei vehement unterstützt, ist zuallererst ein hervorragendes Geschäft für angelsächsische Hedgefonds, die der größte Eigentümer am deutschen Immobilienbestand sind.

Die Grünen helfen mit ihrer Migrationspolitik auch, Strömungen und Vorstellungen ins Land zu holen, die mittelalterlich sind: Frauenverachtung, Scharia, Antisemitismus, grausame Behandlung von Tieren. All das nehmen sie wohlwollend und schweigend in Kauf. Denn es hilft, die verhasste Gesellschaft mit ihren „repressiven“ Institutionen wie Familie und Kirchen aufzubrechen. Zur grassierenden Gewalt gegen Frauen – „Ehrenmorde“ und Vergewaltigungen – hören wir aus ihren Reihen praktisch nichts.