Ist die EU am Ende? - Von wegen!

Jetzt wird erst richtig Gas gegeben

Die Kommission forciert die Verzahnung

Von Markus Gärtner

 

In der Corona-Krise zerfällt die EU endgültig, sie blamiert sich und ist völlig handlungsunfähig. Diesen Eindruck könnten wir in diesen Tagen und Wochen aus der Berichterstattung gewinnen, selbst im Mainstream.

Doch weit gefehlt. Auch in Brüssel leben Totgesagte länger. Wer das erst kürzlich vorgestellte Arbeitsprogramm der Kommission für das laufende Jahr genauer unter die Lupe nimmt, bekommt es fast mit der Angst zu tun: Vom viel zitierten Green Deal über den Sprung ins digitale Zeitalter bis hin zur "Förderung unserer europäischen Lebensweise" und "neuem Schwung für die Demokratie" (ist das nicht ein gravierendes Eingeständnis?) ist die To-do-Liste der EU gespickt mit 43 umfangreichen neuen Projekten, die man nur so deuten kann: während Medien die EU "auf der Intensiv-Station" vermuten, feilen und stricken tausende von EU-Bürokraten vehement und zielstrebig daran, den supranationalen Mega-und Kontroll-Staat weiter zu verzahnen und NOCH stärker zu machen als er bereits ist ....

 

 

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