NATO: Bündnis der Lüge?

von Willy Wimmer

 

Die Washington Post macht heute mit einer Riesenstory auf, wie es bei der Presse heißt, wenn man ein politisches Erdbeben verursacht. Über drei Jahre hat das Blatt alles unternommen, für Regierungsdokumente die Freigabe zum Druck nach dem „freedom of information act“ zu erhalten.

Gut 2000 Dokumente sollen es sein, in denen ein und dasselbe steht: 1.) seit Jahr und Tag erklären amerikanische Präsidenten von Bush über Obama bis Trump, daß man den Krieg gegen den Terror gewinne oder kurz davor sei, ihn zu Ende zu bringen. 2.)Seit Jahr und Tag wissen diejenigen, die damit die Öffentlichkeit hinhalten, daß Aussagen dieser Art eines sind: gelogen.

Nur die Knechtung der eigenen Bevölkerung bleibt

Ein drei-Sterne-General aus dem Weißen Haus wird laut Zeitung mit den Worten wiedergegeben, daß niemand die Opfer an eigenen Verlusten und den riesigen Verlusten der afghanischen Zivilbevölkerung rechtfertigen könne. Und dennoch werde der Krieg nicht nur fortgesetzt, sondern unter Präsident Trump mit aufgestockten Truppen und Bombardierungen in einer Weise so intensiv geführt wie zu keinem Zeitpunkt zuvor.

Der Krieg und das bringen nach der Washington Post die Dokumente zum Ausdruck, sei von Anfang an nicht zu führen und zu gewinnen gewesen und jedem Verantwortlichen sei das bewußt gewesen oder hätte bewußt sein müssen. Die Präsidenten und die Regierungen hätten es jedenfalls von Anfang an gewußt.

Bleibt vom „Krieg gegen den Terror“ nichts anderes übrig als die zunehmende Knechtung der eigenen Bevölkerung und war das nicht sogar letztlich das eigentliche Ziel der vom Westen und arabischen Staaten geschaffenen Taliban bis IS?

Hier geht es zu dem Artikel der Washington Post. Achtung: Bezahlschranke, aber kostenloser Test.

Wir danken Willy Wimmer ganz herzlich für die Überlassung dieses Textes.

 

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