Willy Wimmer und Alexander Sosnowski
für Friedensnobelpreis nominiert

Ein ganz herzlicher Glückwunsch an unseren Autor
Willy Wimmer und seinen Co-Autor 

Von Markus Gärtner

 

 

Diese Mail von Willy Wimmer erreichte unsere Redaktion heute früh zum Beginn der Woche:

Nominierung zum Friedensnobelpreis

Sonntag, 2. Februar 2020

Diese Nachricht ist heute bei uns zu unserer großen Überraschung eingegangen.

Nominierung:

Willy Wimmer - deutscher Rechtsanwalt und Politiker (CDU), ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages.

Dr. Alexander Sosnowski ist Herausgeber des deutschen Nachrichtenmagazins World economy, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften.

 

Die Redaktion: Wir freuen uns sehr über diese völlig berechtigte Nominierung unseres Autors Willy Wimmer. Wimmer ist ein Urgestein der CDU, war drei Jahrzehnte lang Bundestagsabgeordneter der Partei und verteidigungspolitischer Sprecher sowie Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Am Gelingen der deutschen Wiedervereinigung hatte Wimmer einen maßgeblichen Anteil. Bis 2000 war er sechs Jahre lang Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa). Willy Wimmer gilt als scharfer Kritiker der Politik von Angela Merkel. Und er hat sich immer wieder gegen die Beteiligung Deutschlands an illegalen Kriegen wie dem gegen Jugoslawien ausgesprochen.

Willy Wimmer schickt uns für diesen Blog unermüdlich Beiträge, in denen er sich stets sehr engagiert für eine friedliche Außenpolitik von Deutschland und der EU und für mehr internationale Verständigung, vor allem mit Russland einsetzt. Er hat der Bundesregierung wiederholt vorgeworfen, einen solchen Kurs nicht zu verfolgen und, im Gegenteil, eine der Verständigung zuwiderlaufende Politik zu betreiben. 

In diesem Blog geißelte Willy Wimmer Ende Januar "Die bösen Geister der Vergangenheit":

"Wir haben es mit einer Bundesregierung und einem Bundespräsidenten zu tun, die keinen Anlaß gesehen haben, am 28. Juni 2019, dem einhundertsten Jahrestag von „Versailles“, an die perfide Planung des Zweiten Weltkrieges durch die Initiatoren von Versailles zu erinnern. Man muß nicht alleine den britischen Wissenschaftler Keynes als Mitglied der damaligen britischen Delegation mit seiner Ansicht über die Gewißheit des nächsten Krieges als Ergebnis von „Versailles“ heranziehen. Der russische Präsident Putin hat in seiner zukunftsweisenden Rede am 20. Dezember 2019 in St. Petersburg auf das Verhängnis von „Versailles“ für gerade Deutschland hingewiesen."

Wenige Tage zuvor hatte er an dieser Stelle beschrieben, wie die NATO die Erosion des Völkerrechts betreibt:

"Seit dem völkerrechtswidrigen Krieg der NATO auf europäischem Territorium gegen die Bundesrepublik Jugoslawien wird seitens der NATO konsequent die Erosion des Völkerrechts betrieben. Das Faustrecht soll die internationalen Beziehungen bestimmen. Amerikanische Sichtweise geht vor und der Umbau unserer Staaten zu einem von Washington bestimmten Vorfeld, auch unter wesentlicher Aufgabe unserer Rechtsordnung, wird konsequent betrieben. Ja, es geht wieder einmal darum, die Konsequenzen aus zwei Weltkriegen zu ziehen".

Ebenfalls im Januar kritisierte Willy Wimmer das große Drohmanöver der NATO gegenüber Russland 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs:

"Wenn eine Feststellung jemals zutreffend gewesen sein sollte, dann ist es diese: so etwas hätte es bei Helmut Kohl als Bundeskanzler nicht gegeben. Jedem Zeitgenossen sind noch die Bilder von Verdun, dem großen Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges in Erinnerung. Vor dem Mahnmal von Douaumont reichten sich der französische Staatspräsident Francois Mitterand und der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl die Hände. Jeder, der dabei gewesen ist und jeder, der diese Bilder in Erinnerung hat, wußte, dass diese Geste nichts von politischem Flugsand an sich haben würde. Das war bei Willy Brandt im Warschauer Ghetto nicht anders. Damit wurde nicht nur dem Gedenken in würdiger Weise entsprochen. Damit war eine Verpflichtung verbunden, die weit über den Anlaß hinausgehen würde. Selbst die große Militärparade 1962 auf dem französischen Truppenübungsplatz von Mourmelon, die der französische Präsidenten-General Charles de Gaulle und Konrad Adenauer auf den Schlachtfeldern beider Weltkriege mit Truppengattungen beider ehemals verfeindetes Armeen und Staaten abnahmen, atmete den Geist einer möglichen Versöhnung. Friede sollte zwischen beiden Staaten und Völkern möglich sein".

Mit Dr. Alexander Sosnowski zusammen hat Willy Wimmer das Buch "Und immer wieder Versailles - Ein Jahrhundert im Brennglas" herausgegeben.

Es erschien im Mai 2019 im Zeitgeist-Verlag

Dr. Alexander Sosnowski gibt das Nachrichtenmagazin „World economy“ heraus. Er ist korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften, Publizist und Autor mehrerer Bücher, dazu Professor der internationalen Akademie des kulturellen Erbes der Völker der Welt. Und er ist assoziierter Professor des Instituts für internationale Politik und Wirtschaft in Hamburg. Seine Artikel werden von führenden Zeitungen und Magazinen publiziert. Seine Bücher “Das Tschetschenen-Syndrom“ und „Das kaukasische Syndrom“ erweiterten für europäische Leser den Blick auf beide Konflikte.

Mit Willy Wimmer habe ich Ende 2019 zwei außerordentlich spannende und lehrreiche Interviews geführt, die bei unseren Zuschauern hervorragend ankamen:

"Der Schlüssel zur Weltherrschaft"
https://www.youtube.com/watch?v=gKyUoDVVx1Y&

"US-Kriegskoalition entscheidet über Merkel"
https://www.youtube.com/watch?v=aSQycHMwaDI&

 

Und jetzt drücken wir für Willy Wimmer und Alexander Sosnowski ganz fest die Daumen!!