Zwangs-Beglücker haben keine Zukunft

von Markus Gärtner

 

Die Grünen wissen nicht, wovon sie reden: Anton Hofreiter spricht von "erneuerbarem Strom", Annalena Baerbock vermutet Kobolde in den Batterien der E-Autos, Robert Habeck offenbarte eine bedenkliche Wissenslücke bei der Pendlerpauschale. Und Cem Özdemir verwechselte Gigawatt mit Gigabyte.

Doch schwache Kompetenz ist nicht das einzige gravierende Problem der Grünen. Ihnen mangelt es auch an Glaubwürdigkeit. Sie sind als Vielflieger bekannt. Sie fahren mit Limos ohne Carsharing bei Sitzungen vor, weil die Akten angeblich so dick sind. Ihr alternatives Klimapaket fordert Tempolimits, die laut ADAC nicht zu einer Drosselung des CO2-Ausstoßes führen und darüber hinaus Stadtmenschen und Besserverdiener - also ihre eigene Klientel - begünstigen. Mit Mietendeckeln, Enteignungen und strammen Tempolimits - sowie mit ihrem Hass auf alles Deutsche - stellen die Grünen auch ihre Radikalität und ihre feindliche Haltung zur eigenen Gesellschaft zur Schau.

Die Grünen treiben die Republik vor sich her

Doch totalitäre Denke hat in einer Gesellschaft, die sich durch eine große Mitte auszeichnet, keine Zukunft - und sie zeigt dieser Gesellschaft auch keinen Weg in die Zukunft. Trotzdem treiben die Grünen die Republik vor sich her, unter anderem, weil sie PR und Propaganda beherrschen und weil die Mehrheit der Journalisten mit ihnen sympathisiert. Sichtbare Zeichen sind Städte, die den Klimanotstand ausrufen, ICE-Züge, deren rote Streifen durch grüne ersetzt werden sowie der schier unaufhaltsame Vormarsch der Tempo 30-Zonen. Mehr noch: der CSU-Vize Manfred Weber hat Schwarz-Grün bereits zum Zukunftsmodell für Deutschland erklärt.

Und die Medien? Bis hin zur Lausitzer Rundschau springen sie auf diesen Zug auf: "Die Zukunft ist grün und ohne Merkel geht es nicht". Das lasen wir in dem Provinzblatt nicht 2012, sondern am 2. September 2019. Doch die Kritik am Grünen Wolkenkuckucksheim - Tempodiktate, offene Grenzen, Multikulti, Verbote ohne Ende, sozialistische Träume - wächst. Und sowohl mit Greta Thunberg als auch mit der radikalen Bewegung Extinction Rebellion haben die Grünen dazu beigetragen, dass Geister aus der Flasche kommen, die ihnen mit noch radikaleren Forderungen Wasser abgraben können. Dem Wahlvolk stoßen derweil nicht nur das immer flächendeckender verordnete Schneckentempo und die massive Migration, sondern auch die skrupellos geschürte Klimahysterie und der Kampf gegen die Kernindustrien - und damit die Arbeitsplätze der Deutschen - auf.

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